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Busfahren in London

London verfügt über ein sehr gutes Busnetz. Der große Vorteil gegenüber der Underground liegt auf der Hand: Busse fahren überirdisch, weshalb man mit dem Bus immer mehr sieht als mit der Underground. Aber: gerade weil die Busse überirdisch fahren, müssen auch sie sich letztlich durch die immer noch staugeplagten Straßen bewegen. Und der Reiz des Busfahrens ging leider durch die Ausdünnung der traditionellen roten Doppeldecker verloren.

doubledecker
Es gibt sie doch noch!

Heute fahren oft moderne Doppeldecker und lange Gelenkbusse durch London. Die Londoner mögen diese Busse überhaupt nicht. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass die Verwaltung ab 2011 wieder einige der alten Doppeldecker (natürlich neu gefertigt!) einsetzen will. Grundsätzlich sind die Busse immer ganz gut belegt. Busfahren ist, im Vergleich zur Underground, viel billiger. Dadurch kann es für Touristen schon interessant sein, mit dem Doppeldecker durch die Stadt zu fahren und sich so einen ersten Eindruck zu verschaffen. Recht günstig sind dabei die Linien 11 und 15, welche an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbeikommen. Die Busse in London transportieren täglich ca. 6 Millionen Fahrgäste! Das sind doppelt so viele, wie die Underground transportiert.

busstop
Bushalte mit Request Stop

Interessant ist die Möglichkeit, auch nachts mit dem Bus fahren zu können. Diese Nachtbusse sind in der Regel mit einem N vor der Routennummer gekennzeichnet. Die Nachtbusse sollen die Lücken abdecken, die entstehen, wenn weder U-Bahn noch normale Busse fahren (in der Regel von 0.00Uhr bis 04.30Uhr). Nachtbusse fahren nicht überall und man kann sich nicht so richtig auf sie verlassen. Wer mit will, darf nicht einfach nur hinstehen und warten. Man muss dem Fahrer deutlich signalisieren, dass man mitfahren will. Ähnlich funktioniert das übrigens auch bei den Request Stop Haltestellen (siehe Bild). Sie fungieren wie Behelfshaltestellen in Deutschland. Wer mit will oder aussteigen will, muss das dem Fahrer deutlich anzeigen.

Zum Thema Bezahlen muss man folgendes beachten: wer an Haltestellen einsteigt, an denen Schilder mit gelbem Untergrund stehen, der muss vor Antritt einen Fahrschein besorgen. Irgendwo muss dazu ein Automat stehen (wenn er denn funktioniert).Beim Fahrer kann man hier keine Fahrscheine mehr bekommen. Auch wenn der Automat kaputt ist, stellt der Fahrer keine Fahrscheine aus. Das macht aus Sicherheitsgründen Sinn. So hat ein Fahrer kein Geld bei sich. Für den Fall, dass man keinen Schein hat, muss der Fahrer einen normalerweise zum nächsten Automat mitnehmen, wo man dann den Fahrschein zieht. Das ist hinderlich für den Fahrer und die anderen Gäste, wodurch man sich so ziemlich beliebt bei allen Beteiligten macht.

Es sind mittlerweile alle Busse niederflurig gebaut (außer Heritage Line 9 und 15). Möglich ist die Mitnahme von Wheelchairs oder Mobile Scooters von einer Abmessung bis maximal 70cm Breite x 120cm Länge. Nutzer von Wheelchairs oder Mobilen Scootern dürfen zudem gratis in Bussen mitfahren (nähere Infos hier: http://www.tfl.gov.uk/gettingaround/transportaccessibility/1171.aspx)


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